426615 web R B by Dieter Schtz pixelio.deArbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 des Jobcenters Kreis Pinneberg

 

Mit dem vorliegenden Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm berichtet das Jobcenter Kreis Pinneberg über die Ziele, die Planungen und die operativen Aktivitäten für das Jahr 2017.

Es dient als Informations- und Orientierungshilfe für alle Akteure des örtlichen Arbeitsmarktes und für die Mitarbeiter des Jobcenters und wird auf der Internetplattform http://www.jobcenter-kreis-pinneberg.de/ veröffentlicht und ist damit auch allen Interessierten, insbesondere Kunden, Arbeitgebern und den weiteren Beteiligten des regionalen Arbeitsmarktes zugänglich.

Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm basiert auf einer Analyse des (regionalen) Ar-beitsmarktes und der Struktur der zu betreuenden Bedarfsgemeinschaften. Darüber hinaus trägt es den Besonderheiten der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Rechnung. Zusätzlich sind die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen wie auch zielgruppenspezifische Schwerpunkte berücksichtigt, die zur geschäftspolitischen Zielerreichung beitragen sollen.

Die geschäftspolitischen Ziele werden auch 2017 bundesweit fortgesetzt und die Handlungsfelder aus 2016 sind weitgehend gleichgeblieben. Somit ist die Kontinuität in der strategischen Ausrichtung und in der Aufgabenerledigung gewährleistet. Vorrangige Ziele und Handlungsfelder werden unter effizienter Verwendung der Mittel also sein,

die Kunden nachhaltig in Arbeit und Ausbildung zu integrieren,

die Strukturen von verhärteter Langzeitarbeitslosigkeit durch Aktivierung und Qua-lifizierung aufzubrechen und

die Dienstleistungsqualität der Mitarbeiter (Optimierung der Prozesse und Kompe-tenzen) weiter zu steigern.

Deshalb knüpft das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 an die Arbeitsmarktplanung der vergangenen Jahre an, wobei allerdings aktuelle Entwicklungen entsprechend berücksich-tigt werden.

So steht das Jahr 2017 unter anderem im Zeichen der weiter zunehmenden Herausforderung durch das Thema Flucht. Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der vom Jobcenter zu betreuenden Asylberechtigten deutlich steigen wird. Entscheidend ist, dass bei allen integrativen Bemühungen um diese Zielgruppe, bei der die Vermittlung berufsfachlicher Sprachkenntnisse eine besondere Bedeutung zukommt, die anderen Personengruppen in der Grundsicherung nicht aus den Augen verloren werden. Es geht darum, für Asylberechtigte und für Langzeitarbeitslose gleichermaßen Chancen im Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Seinen Auftrag kann das Jobcenter Kreis Pinneberg aber nicht allein erfüllen. Dazu bedarf es weiterhin gut funktionierender lokaler Netzwerke und einer Fortsetzung der partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller lokalen und regionalen Akteure des Arbeitsmarktes. Über den Beirat des Jobcenters erfolgt zudem eine besondere Vernetzung und Einbeziehung der Kommunalpolitik.

Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm beruht auf den derzeit bekannten Einschätzungen zur wirtschaftlichen und arbeitsmarktlichen Entwicklung für das Jahr 2017 und den zum Jahres-beginn bekannten Rahmenbedingungen in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht.

Das Programm wird im Jahresverlauf 2017 anzupassen sein, wenn sich neue Erfordernisse und Veränderungen des Arbeitsmarktes sowie neue Bedürfnisse der Kunden ergeben oder sich die Rahmenbedingungen verändern.

 


 Weitere Informationen:

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