Sollten Sie mit einer Entscheidung zum Arbeitslosengeld II – Leistungen nach dem SGB II nicht einverstanden sind, können Sie gegen den jeweiligen Bescheid Widerspruch erheben. Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe (Kenntniserlangung der Entscheidung, i. d. R. Zugang des Bescheides) schriftlich oder mündlich zur Niederschrift eingelegt werden.

Um mögliche Verzögerungen zu vermeiden, ist es ratsam den Widerspruch an Ihr örtlich zuständiges Leistungszentrum des Jobcenters zu544760_web_r_k_b_by_gerd altmann_pixelio.de richten, da dieses grundsätzlich jeden Widerspruch vorab überprüfen muss. Dem Widerspruch kann dann bereits zeitnah vor Ort stattgegeben (abgeholfen) werden. Sollte dem Widerspruch nicht abgeholfen werden, erfolgt die Abgabe des Widerspruches zusammen mit den entscheidungserheblichen Antrags- und Leistungsunterlagen an die Rechtsbehelfstelle.
Dort wird Ihr Anliegen formell und materiell rechtlich geprüft und über den Widerspruch entschieden. Ist Ihr Widerspruch begründet, wird die Entscheidung in Zusammenarbeit mit dem örtlich zuständigen Leistungszentrum zu Ihren Gunsten geändert und Sie erhalten einen Abhilfe- bzw. Änderungsbescheid. Ist der Widerspruch nicht zulässig oder unbegründet, erlässt die Rechtsbehelfsstelle einen Widerspruchsbescheid. Nach Erlass eines Widerspruchsbescheides ist Ihnen das Klageverfahren und somit die Möglichkeit der gerichtlichen Überprüfung der Ausgangsentscheidung durch das Sozialgericht eröffnet.

Die Rechtsbehelfsstelle erreichen Sie:

Jobcenter Kreis Pinneberg
Rechtsbehelfsstelle
Adenauerdamm 1
25337 Elmshorn

Fax: 04121 57800 3 210
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechzeiten:
Montag bis Freitag
08.00 bis 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Das Sozialgericht Itzehoe erreichen Sie unter:

 

 

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