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Für die Beantragung des Arbeitslosengeldes II ist ausschlaggebend, dass der Antragsteller erwerbsfähig und hilfebedürftig ist. Man spricht in diesem Fall von einem erwerbsfähigem Leistungsberechtigten.
Das Arbeitslosengeld II ist eine Leistung, die nur auf Antrag und in der Regel für einen Zeitraum von sechs Monaten gewährt wird. Die Auszahlung der Leistung erfolgt monatlich im Voraus.

 
Da das Arbeitslosengeld II eine individuelle Leistung ist, die die persönlichen Lebensumstände im Rahmen des SGB II berücksichtigt, sollte bei Fragen und Änderungen in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen (z.B. Umzug, Geburt eines Kindes, Heirat, Zuzug des Partners/der Partnerin, Änderungen beim Einkommen und Vermögen usw.) umgehend Kontakt mit dem zuständigem Leistungszentrum aufgenommen werden.
 

Anspruchsberechtigte


Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die Altergrenze nach § 7a noch nicht erreicht haben,

  • erwerbsfähig sind, das heißt mindestens 3 Stunden täglich erwerbstätig sein können
  • hilfebedürftig sind
  • ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Vorrangige Leistungen

 

Auch sollten Sie vor einer Antragstellung prüfen, ob Sie einen Anspruch auf vorrangige Sozialleistungen (z.B. Wohngeld, Kinderzuschlag, Renten, Unterhaltsvorschüsse, Ausbildungsförderung, Krankengeld) haben und die notwendigen Anträge stellen.
 
Bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II wird potentiell vorhandenes Einkommen und/oder Vermögen des Antragstellers und allen Mitgliedern seiner Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt.